Ausstellungen

2021-03: Drag Store

 

 „Drag Store“ – Queer Royal Comic Art 

Am Samstag, 20.03.2021 (sofern Corona es zulässt - Verschiebung wahrscheinlich) eröffnet Stephan Pflaum für einen Monat seine neue Ausstellung im Sub München. Er ist Sozialwissenschaftler von Beruf und nicht zuletzt deshalb widmen sich seine Zeichnungen und Buchillustrationen ganz den Phänomenen von Alltag und Lebenswelt. 

 Für sein neues Projekt „Drag Store“ aus seinen schWeinwelten.de portraitierte er neun bekannte Drag Queens der Münchner Szene und setzte sie zeichnerisch auf den von ihnen selbst gewählten Thron: So schlüpfte jede Drag ins Kostüm einer Königin ihrer Wahl. Die Bandbreite geht von Kleopatra über Marie Antoinette bis zu Elisabeth II. 

 Selbstverständlich lassen es sich die Drags nicht nehmen, den Eröffnungsabend mit einer dem royalen Anlass angemessenen Performance zu begleiten. Der Eintritt ist frei. 

Ort: Sub München Datum: SA 20.03.2021 Beginn 19:00 Uhr 

2021-?: Leben ohne Spezi - Lesung, Vernissage, Konzert.

Verschoben aufgrund des Lockdowns.

"Auf jeden Fall war er höchst erfreut über die Gabe aus Pegnitz anlässlich seiner Bestellung zum Ordentlichen Professor. Die Bürgermeisterin der kleinen fränkischen Stadt (...) sorgte dafür, dass eines Nachmittags ein Spediteur an seiner Wohnungstür in der Züricher Spiegelgasse vorstellig wurde und einen ganzen Corso an Trägern kommandierte, jeweils zwei Kästen heimatliches Büchenbacher Bier, Leupser Bier und zwei Kästen Spezi nach oben zu transportieren." 

Doch was hat ihn, unseren Freund Dr. Bethge, überhaupt in die Fremde verschlagen? Ist es nur der akademische Erfolg, oder steckt eine späte Verliebtheit dahinter? Viel Spielraum also, um über Spezi und seine Spezis, Herzensangelegenheiten und die Vor- und Nachteile eines Lebens fernab der geliebten Kleinstadt nachzudenken.

Über den Autor und seinen Bruder: 

Der Autor hat bereits einen satirischen Roman über seine Heimatstadt Pegnitz mit dem Titel "Für Pegnitz reicht's" geschrieben. Nach der Veröffentlichung im Jahr 2019 darf Matthias Pflaum trotzdem weiter dort wohnen und fühlt sich in seiner Heimatstadt immer noch wohl. Stephan Pflaum hat sich inzwischen nicht nur durch Buchillustrationen im belletristischen und im wissenschaftlichen Bereich einen Namen gemacht, sondern bereits einige Ausstellungen zu seinen Bildern, die den menschlichen Alltag und die Conditio Humana zum Gegenstand haben, in seinem Wohnort München eröffnet. 

2019-10: Für Pegnitz reicht's - Lesung, Vernissage, Konzert.

Musikalische Stimmungsbilder inspiriert durch den Roman "Für Pegnitz Reicht's" von Matthias Pflaum. Musik komponiert und gespielt von Marie-Luise Alcántara. Altenstädter Schloss, Pegnitz, 23.11.2019. Autorenlesung mit Matthias Pflaum, Ausstellung der Buchillustrationen von Stephan Pflaum.

Sein Buch ist ein humorvoller Spaziergang durch die Erlebnisse seines Lebens. Aber kann er mit seinen gerade mal 52 Jahren so viel erzählen? Muss man dafür nicht 80 sein? Er kann. Matthias Pflaum kommt, je länger er schreibt, umso mehr in Fahrt. Immer neue skurrile Dinge fallen ihm ein. Aus der ganz frühen Kindheit. Als Taxifahrer in Pegnitz. Als verliebter Clubfan. Als Stammtischler.

Aber er wagt es natürlich nicht, Namen zu nennen. Er deutet nur an. Der Leser muss sich denken: Da ist Stadthistoriker Helmut Strobel gemeint, dort Dr. Uwe Goering, hier der Vater Bobby Pflaum, da das Café Bär und dort der "Stern". Man wünscht sich einen Detektiv, der alle Fakten aufdeckt und ein zweites Buch schreibt – Pegnitz in echt.

2019-08: Hommage an Alltag und Lebenswelt.

Das Café im Sub stellt im August Zeichnungen aus, die eine Hommage an den Alltag und unsere Lebenswelt sind. Für die Ausstellung hat der Künstler Eindrücke und Momente aus dem queeren Leben in München festgehalten. Ausstellungseröffnung am Montag, 5. August um 19.30 Uhr.

"Der Künstler: Stephan Pflaum (www.schweinwelten.de) ist Sozialwissenschaftler, der beim Zeichnen abschaltet und seine Alltags-Eindrücke optisch ansprechend aufs Papier bringt. Der Mann hat Erfahrung. Illustrationen fertigte er bereits für das diesjährige Münchner CSD-Booklet 50 Jahre Stonewall sowie für den Roman Für Pegnitz reichts an. 

Die Bilder stehen übrigens nicht zum Verkauf. Der Künstler wünscht stattdessen eine Spende für die gemeinnützige Arbeit im Sub. Wir sagen: Danke, Stephan!"